Click-Through-Rate

Was ist die Click-Through-Rate?

Kurz erklärt:

Die Click-Through-Rate – kurz CTR oder alternativ Click-Through-Ratio – beschreibt das prozentuale Verhältnis von tatsächlichen Aufrufen einer Onlinewerbung zu den gesamten Einblendungen der Anzeige. Das macht sie zu einer wichtigen Erfolgskennzahl im Onlinemarketing.

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Die Berechnung der Click-Through-Rate erfolgt nach einer ganz einfachen Formel:

Anzahl der Aufrufe einer Anzeige / Anzahl der Einblendungen oder Impressions *100 = Click-Through-Rate in %

Die CTR setzt damit Klicks ins Verhältnis zu Sichtkontakten. Diese Information liefert Erfolgsraten in verschiedenen Bereichen des Onlinemarketings:

• beim Suchmaschinenmarketing mit Displaybannern, Shopping-Ads oder Textanzeigen über Google AdWords
• für die Bewertung der Wirkung von Bannerwerbung
• bei der Suchmaschinenoptimierung, um die Effekte der kurzen Textausschnitte in den Sucherergebnissen (SERP-Snippets) bewerten zu können
• oder auch beim Affiliate-Marketing, wo hohe Klickzahlen die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs oder Umsatzes erhöhen

Dabei fällt die CTR abhängig vom Medium oder der Art der Werbung sehr unterschiedlich aus. Auf den ersten Blick können die Werte oft enttäuschen, erscheinen sie doch sehr marginal. Ein Vergleich mit der durchschnittlichen Click-Through-Rate hilft bei der besseren Einordnung:

• bei Google AdWords liegen die Durchschnitts-CTRs bei knapp zwei Prozent. Gute oder sehr gute Werte erreichen das Doppelte oder etwas mehr.
• Facebook-Ads erreichten im Schnitt zuletzt eine CTR von etwas mehr als 1,5 Prozent und
• bei allgemeiner Banner- oder Displaywerbung bewegt sich die durchschnittliche CTR sogar nur um die 0,5 Prozent

Zudem gibt es deutliche Branchen- oder Themenunterschiede. B2B oder E-Commerce performt im Suchnetzwerk deutlich unterdurchschnittlich, aber normal bei der Displaywerbung. Partnersuche und Tourismus zeigen in beiden Bereichen dagegen deutlich überdurchschnittliche CPR-Werte.

Nutzen und Wirkung der Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate ist ein elementarer Baustein auf dem Weg zum Ziel der meisten Onlinemarketing-Aktivitäten: die Konversion, die Interessenten zu Kunden macht. Eine gute CTR hilft dabei, führt aber nicht automatisch zu mehr Konversionen. Überzeugt die Zielseite oder Landing Page hinter der Anzeige nicht genauso, bleiben Konversionen aus.

Deswegen müssen neben der Click-Through-Rate auch Indikatoren wie die Absprungrate (Bounce Rate) oder die Verweildauer auf der Zielseite erfasst und mitbewertet werden, um den Erfolg der Werbeanzeigen mit ihren Konversionen umfassend zu beurteilen.

Zuletzt stehen aber auch die Konversionen noch einmal im Kontext zum Marketingaufwand. Gute CTRs, die am Ende nur wenige Konversionen mit geringem Wert erreichen, schaffen keinen Return on Investment (ROI).

Unter diesem und anderen Gesichtspunkten ergibt sich damit immer wieder Bedarf, die Click-Through-Rate zu optimieren:

• gezieltere Keyword-Auswahl bei Google AdWords mit gleichzeitigem Blick auf die Kosteneffizienz
• weitere Keyword-Optimierung in Anzeigen und auf den Webseiten
• individuellere Anzeigen für einzelne Zielgruppen
• zielgruppenorientierter Fokus ebenso bei den Anzeigenplätzen für die Displaywerbung statt einfachem Onlinemarketing auf allgemeinen Seiten
• verschiedene Formate und Anzeigeninhalte ausprobieren und vergleichen
• Retargeting oder Remarketing ergänzen, um Nutzern immer wieder für sie interessante Produkte zu zeigen und die Konversions-Wahrscheinlichkeit nachhaltig zu erhöhen

Fazit: Mit einer guten Click-Through-Rate ist der erste Schritt zum Onlineerfolg gemacht, wenn das Angebot dahinter genauso optimiert wird wie die Werbung selbst. Dann folgen direkt Konversionen nach und außerdem profitiert die Webseite indirekt mit einem stärkeren Suchmaschinenranking, weil hohe CTRs den Traffic und damit die Relevanz der Webseite oder Landingpage erhöhen.

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