User Experience (UX)

Was bedeutet User Experience (UX)?

Der Begriff User Experience (deutsch: Nutzererlebnis) beschreibt, wie ein Nutzer mit einem Produkt oder einer Dienstleistung interagiert und was er dabei empfindet. Sie wird mit UX abgekürzt. Im Online-Marketing bezieht sie sich auf die Erfahrung, die der Nutzer beim Besuch der Webseite macht. Wird dies speziell auf mobile Endgeräte bezogen, ist von Mobile UX die Rede.

Bestandteile der User Experience

Die UX setzt sich aus drei Hauptbestandteilen zusammen, die es aufeinander abzustimmen gilt:

Ästhetik

Sie bezieht sich auf die Optik der Webseite. Kernelemente sind hierbei eine klare visuelle Struktur des Inhalts, eine harmonische Farbgebung sowie ein ansprechendes Layout.

Zugänglichkeit

Hierfür spielt der technische Aspekt eine Rolle. Eine Webseite mit einer guten UX weist kurze Ladezeiten auf und verfügt über einen leistungsstarken Server. Ein zunehmender Teil der Nutzer verwendet mobile Endgeräte – wie Smartphones und Tablets – für die Internetsuche, sodass eine einwandfreie Funktionalität auf allen Geräten wichtig ist.

Nützlichkeit

Die sogenannte Usability beschreibt den Nutzen für den Besucher. Um eine gute User Experience zu gewährleisten, sollte die Webseite über qualitativ hochwertigen Content verfügen und eine leichte Navigation ermöglichen.

Auswertung der User Experience

Die UX hängt von der Erwartungshaltung des Nutzers ab. Erfüllt die Webseite diese Erwartungen, fällt die User Experience positiv aus. Ist dies nicht der Fall, bewerten die Besucher sie als negativ. Nicht alle Faktoren der UX sind objektiv beurteilbar. Die Bewertung der optischen Komponente unterliegt subjektiven Empfindungen und schwankt von Nutzer zu Nutzer. Sie zählt somit zu den weichen Faktoren.

Zu den harten Faktoren zählen die Aspekte, die objektiv messbar sind. Dies umfasst die Ladezeit der Webseite und die flexible Anpassung des Layouts an das verwendete Endgerät (Responsive Design). Für die Messung dieser zwei Bestandteile stehen spezielle Tools zur Verfügung.

Für Webseitenbetreiber gibt es zwei Möglichkeiten, die UX ihrer Seite einzuschätzen. Als Quelle dienen die Personen, die die Webseite erreichen soll. In diesem Zuge werden Befragungen durchgeführt, in denen sich die Nutzer zu ihren Erfahrungen im Umgang mit der Internetseite äußern. Alternativ gibt es spezielle Vorrichtungen zur Auswertung der Augenbewegungen von Probanden. Dieses sogenannte Eye-Tracking gibt Aufschluss über die Bestandteile der Seite, auf die die Nutzer am stärksten reagieren.

Relevanz der User Experience

In Bezug auf das Ranking einer Seite in den Suchergebnissen spielt die UX zumindest indirekt eine Rolle. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einer guten User Experience und einer vorderen Platzierung auf Google & Co. konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Dies liegt an den vielen subjektiven Aspekten, die der Algorithmus der Suchmaschinen nur schwer auswerten kann.

Eine intuitiv bedienbare Webseite mit einem ansprechenden und flexiblen Design animiert die Besucher zum Bleiben. Die Absprungrate sinkt, während die Verweildauer und die Anzahl der wiederkehrenden Nutzer steigt. Diese zwei Punkte spielen für den Algorithmus der Suchmaschinen durchaus eine Rolle in puncto Qualitätseinstufung. Die Sicherstellung einer guten UX ist daher fester Bestandteil einer professionellen Suchmaschinenoptimierung.

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