Page Speed

Was bedeutet Page Speed?

Definition

Der Begriff “Page Speed” kommt aus dem Englischen und lässt sich mit “Geschwindigkeit einer Webseite” übersetzen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Ladezeit einer Webseite. Diese definiert sich als Zeitraum zwischen dem Absenden einer Anfrage und dem Erhalt der angefragten Webinhalte. Hier gilt der Grundsatz: Je schneller eine Webseite lädt, desto höher ist die Konversionsrate.

Diesbezüglich stellt sich die Frage, wann eine Webseite langsam oder schnell ist: Die Google Search Console nimmt an, dass eine Webseite, die länger als 3 Sekunden lädt, für die Nutzer/-innen als langsam gilt. Eine durchschnittliche Ladezeit beträgt zwischen 1,5 und 3 Sekunden. Daraus lässt sich schließen, dass eine schnelle Webseite weniger als 1,5 Sekunden benötigt, um die angefragten Inhalte anzuzeigen.

Hauptgründe für langsamen Page Speed

Die Gründe für eine langsame Ladezeit können unterschiedlich sein: Große Bilder, träge Datenbanken, lange Serverantwortzeiten, fragmentiertes JavaScript, überflüssiger Quellcode und zu viele CSS-Dateien haben einen negativen Einfluss auf Page Speed. Daraus folgt, dass die Ladezeit einerseits an der Programmierung einer Webseite und andererseits am Server (besonders am Shared Hosting) liegen kann.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass jede Webseite anders ist, selbst wenn sie auf der gleichen CMS-Version basiert. Der Grund dafür ist, dass jede Webseite unterschiedliche Arten von Inhalten verwendet, die einen Einfluss auf die Ladezeit haben. So können neben großen Bildern auch intern gehostete Videos zur Verlangsamung einer Webseite führen. Des Weiteren beeinflussen Plugins und Themes die Geschwindigkeit.

Page Speed als wichtiger Ranking-Faktor

Seit 2010 stellt Page Speed für Google einen bedeutenden Ranking-Faktor dar. Die größte Suchmaschine der Welt begründet diese Entscheidung auf folgende Weise: Die Ladezeit einer Webseite wirkt sich auf die Benutzerfreundlichkeit (engl. Usability) und ein gesamtes Nutzererlebnis (engl. User Experience) aus. Dabei gilt: Je schneller eine Webseite ist, desto zufriedener sind auch die Nutzer/-innen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu betonen, dass sich eine hohe Usabillity und User Experience auf die Konversionrate überträgt. Diese ist für eine E-Commerce Webseite von entscheidender Bedeutung. Lädt ein Onlineshop zu langsam, besteht die Gefahr, dass potenzielle Kunden/-innen den Kaufprozess abbrechen und zur Konkurrenz wechseln. Im Fall von Mobile Shopping sind die Absprungraten besonders hoch.

Mögliche Handlungsfelder auf einen Blick

Um die Ladezeit an verschiedenen Stellen einer Webseite zu optimieren, empfehlen sich unter anderem die folgenden Maßnahmen:

  • Optimierung von Bildern und intern gehosteten Videos
  • Optimierung von Programmcode beispielsweise mit dem Plugin Autoptimize
  • Verwendung von gZip zur Komprimierung einer Webseite
  • Verwendung von asynchronem JavaScript
  • Verwendung von Content Delivery Networks
  • Reduzierung von Serverantwortzeiten
  • Entfernung überflüssiger Social Plugins
  • Nutzung von Lazy Load
  • Nutzung von Caching und Verkürzung der Ladezeit mit dem Zwischenspeicher
  • Deinstallation nicht benötigter Plugins und Themes

Analysetools

Google stellt ein eigenes Tool zur Analyse und Optimierung der Ladezeit einer URL bereit. Hier ist die Rede von Google PageSpeed Insights. Dieses Tool untersucht den Aufbau von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien. Darüber hinaus analysiert Google PageSpeed Insights die Caching-Vorgaben des Webservers sowie die Integration von Bildern ohne Interlacing. Nach der Analyse weist das Tool auf Verbesserungspotenziale hin.

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